Der Prinz und der Gloeckner
Geschichten

Phönix

Alternative Buchvariante (EPUB) mit Graphik

Geschrieben: 1993-10-17/11-05, 2015-02-03/10

(23) Dienstag Nacht

In I.s Wohnung angekommen, sehen wir noch fern, plaudern noch etwas über A.. I. gibt zu, anfangs etwas beunruhigt gewesen zu sein. Ich hätte mich gleich so angeregt mit A. unterhalten, wo sie nicht habe mithalten können. Da habe sie schon an sich gezweifelt und A. sogar ein wenig beneidet, die Abitur mache und ihren Weg schon gehen würde. Und dann habe sie ganz gerührt gespürt, wie ich mich gleich um sie gesorgt habe und dafür gesorgt hätte, daß sie auch wieder haben mitreden können, das sei lieb von mir gewesen. A. möge sie wirklich sehr und es sei gut, daß wir uns so gut verstehen würden. Das passe im Grunde alles sehr gut zusammen, die gemeinsamen Themen und Interessen hinsichtlich der Wissenschaft bei mir und A., der Sport und die innere Verbundenheit zwischen ihr und A.. Darauf könnten wir eine gute Freundschaft aufbauen. Ich stimme zu, A. sei mir gleich sympathisch gewesen, schnelle Auffassungsgabe, kluge Fragen. Vorsichtshalber umarme ich dabei I. gleich entschlossen und fest, um gar keine irritierenden Gedanken aufkommen zu lassen. Wir küssen uns zärtlich und I. ist offenbar zufrieden mit dem Ergebnis des gemeinsamen Abends.

Wir gehen dann ins Bett. Die Nachttischlampe ist noch an, als I. eine CD einlegt (Orgelmusik von Bach) und zu mir unter die Decke kommt. Wir umarmen, küssen, liebkosen uns ganz entspannt und ohne Worte.

Bald nachdem die CD abgelaufen ist, steht I. noch einmal auf, um das Gerät abzuschalten, kommt wieder zu mir, legt sich lächelnd neben mich auf den Bauch, fährt mit ihrer Zunge über ihre Lippen, faltet die Hände über dem Kopf. Ich spiele mit ihren Locken, küsse ihre Schultern, streichele ihre Arme, meine Zunge malt Muster auf ihren Rücken, eine Hand massiert ihre Pobacken, ich sauge an ihren Halswirbeln, was ihr alles spürbar gut gefällt. Ich streichele sanft ihre Oberschenkel, meine Hand gleitet zwischen ihre Beine, die sie nun leicht spreizt. Vorsichtig setze ich die Reize fort, mich dabei langsam ihren Schamlippen nähernd. Ich schmiege mich nun an sie, meine Finger streichen über ihren Bauch, ihren Venusberg, konzentrieren das Reizspiel zunächst auf die Innenseiten ihrer Oberschenkel, was auf sie sehr gut zu wirken scheint. Ihre Schenkel zieht sie dabei wieder enger zusammen, daß meine flache Hand gleichzeitig beide Oberschenkel massiert und gelegentlich der Daumenrücken an ihren Schamlippen und dem Anus vorbeistreift. Die Wirkung auf sie steigert sich so weiter, was ihr sichtlich gut bekommt. Meine Massage unterstützt sie zudem nun mit mit kreisenden, am Laken reibenden Bewegungen des Beckenbereichs. Kurzentschlossen drehe ich vorsichtig meine Hand zwischen ihren Schenkeln herum und streichele ganz sanft und sehr vorsichtig auch die Umgebung der Clitoris, um zu schauen, ob sie das gut akzeptiert oder ob sie das eher irritiert oder sie dort so sensibel ist, daß ihr das nicht gefällt. Aber sanft und vorsichtig scheint auch hier gut für sie zu sein. Ich spüre, wie sich ihre Erregung schnell weiter steigert, sie beginnt, mit offenem Mund zu atmen, ich lecke kleine Schweißperlen von ihrer Schulter. Als die Reize für sie wohl zu stark werden, kneift sie die Beine wieder ganz zusammen, daß ich meine Hand zurückziehe. War das doch zuviel? Nicht vorsichtig genug? Sie dreht sich etwas, meine Hand streichelt wieder beruhigend die Außenseiten ihrer Schenkel, der Luftzug meiner auch schon schneller gehenden Atmung streicht über ihre Haut, meine Lippen auf ihrem Hals, am Rand eines Ohrläppchens, meine Hand streichelt ihre Brüste, sie dreht sich mir nun zu, wir umarmen uns, also wohl doch alles in Ordnung mit ihr, keine Irritationen. Wir küssen uns, meine Hand gleitet wieder hinab zu ihrem Schamberg, ganz sanft meine Bewegungen, ich spüre ihr Herz schnell pochen, eine ihrer Hände folgt der meinen, streicht über meinen Handrücken, während ich die Reize fortsetze, ihre andere Hand streichelt meinen Penis.

Irgendwie befördert sie dann das Kondom aus der Nachttischschublade und hält es in der Hand, ich schließe aber die Hand, in der sie es hält, küsse ihre Brüste, male flüchtig Muster mit der Zunge auf ihren Bauch, umkreise ihren Bauchnabel, mit einem Finger umspiele ich eine ihrer Brustwarzen, wonach ich mit der anderen Hand sanft ihre Beine auseinanderdränge, dem sie nachgibt, mein Kopf in ihrem Schoß, was sie nicht nur akzeptiert, sondern gar ihre Beine weiter spreizt und anzieht, um mir mehr Platz zu machen. Ihre unruhigen Bewegungen zeigen, es gefällt ihr, sie vertraut sich mir ganz an, sie atmet leise stöhnend, meine Zunge zwischen ihren Schamlippen, ihre Hände in meinen Haaren, ich umfasse ihren Po, verstärke mit der Zunge die Reize, ihre Hände drücken meinen Kopf etwas fester an sie, dann spüre ich, daß sie einen Orgasmus hat, ein plötzlicher Ruck, ein Pulsieren geht durch ihren Körper, den sie gleichzeitig etwas hochstemmt, etwas lauter stöhnend stößt sie ihren Atem aus, ihre Hände klammern sich in meinen Haaren fest.

Ich streichele sie weiter, komme zu ihr hoch, unsere Lippen pressen sich aufeinander, wir halten uns, sie dreht mich auf den Rücken, kniet nun, die angezogenen Beine an meinen Körper geschmiegt über mir, sie hebt ihren Körper, streift das Kondom über den Penis, dann führt sie ihn tief in ihre Scheide ein, während sie ihre Lippen auf die meinen preßt und sich unser erregter Atem vermischt. Sanft beginnt sie ihre Bewegungen, variiert sie wieder geschickt, heute jedoch etwas schneller, eine meiner Hände liebkost ihre Brüste, die andere umfaßt ihre Taille, ihr Reizspiel steigert unsere Erregung sehr schnell, sie richtet sich dann auf, hält sich an meinen Schultern fest, schließt die Augen, auch ihr schnelles Atmen, was sich mit ihrem leisen, lustvollen Stöhnen vermischt zeigt nur zu deutlich, daß es ihr heute gelungen ist, alle Hemmnisse zu überwinden. Wild steigert sie das Reizspiel weiter, bis sie ihren Kopf zurückwirft, als sie erneut einen Orgasmus hat. Das intensive Gefühl, ihr Anblick bewirkt, daß es mir gleich darauf ebenso widerfährt.

Sie bewegt sich noch eine kurze Zeit weiter, sinkt dann zu mir nieder, wir küssen uns. Ich entferne das Kondom, streichele ihre Wange, sie strahlt mich glücklich und zufrieden an, löscht das Licht, ihr Lächeln dabei beweist mir jetzt eindeutig, daß nun alles Trennende zwischen uns beiseite geräumt ist, sie kuschelt sich an mich. Ich spüre deutlich unsere beiden Herzen wild pochen, unsere Brustkörbe sich schnell heben und senken, wir setzen unsere Liebkosungen langsam fort, die allmählich in ein neues Reizspiel übergehen...

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