Der Prinz und der Gloeckner
Geschichten

Die Krötenprinzessin
Ein Märchen für Jugendliche und Erwachsene

Alternative Buchvariante (EPUB) mit Graphik

Geschrieben: 2015-07-15/08-03

26. Entschluß und Bedenken

Nun war Gundula sich ganz sicher. Ihr Entschluß hatte zwar ohnehin längst festgestanden, nun aber fühlte sie sich ganz sicher und entschlossen, ihn nun auch gleich sofort umzusetzen. Sie hatte in ihrem Reich die Führung übernommen, so durfte sie auch jetzt nicht zaudern und mußte die Initiative übernehmen, um ihre gemeinsame Geschichte voranzubringen.

Antrag

Während Paul noch in einigen ihrer Aufzeichnungen blätterte, Zeichnungen ansah, war sie still geworden, hatte tief, sehr tief Luft geholt. Nun war sie aufgestanden, um sich gleich darauf wieder vor Paul hinzuknien. Sie nahm seine Hand und sie sahen sich kurz in die Augen, doch sie senkte gleich etwas verlegen den Kopf. Leise sprach sie zum verblüfften Geliebten: "Paul, liebster Paul, als wir an die Grenze meines Reiches gekommen sind, habe ich die Führung und das Wort für mich beansprucht. Diesen Anspruch kann und mag ich nicht länger aufrechterhalten. Wir sind da, wohin uns unsere Reise führen sollte - beinahe wenigstens. Um unser gemeinsames Ziel, unseren gemeinsamen Weg von hier aus weiter in die Zukunft fortsetzen zu können, bitte ich dich, deine Ehefrau sein zu dürfen, magst du mein Ehemann sein, so soll unser Bund gelten."

Paul war noch immer recht überrascht, zog sie aber gleich hoch, stand mit auf, daß sich sich nun auf Augenhöhe gegenüberstanden und sprach, ihre beiden Hände in den seinen haltend: "Liebe Gundula, mein wunderbarer Schatz, zutiefst rührt und ehrt mich dein Antrag. Auf Knien sollst du sicher nicht bleiben, auf Augenhöhe muß solch eine Verhandlung verlaufen. Aber bevor du hier unbedacht voranstürmst und nicht mehr zurückkannst, deine Entscheidung vielleicht einmal bereust, will dabei auch alles bedacht sein."

Gundula zitterte und bebte vor Aufregung und dachte: 'Warum sagt er nicht einfach ja? Aber habe ich es besser verdient? hatte ich nicht selbst Kandidaten nicht nur zurückgewiesen, sondern gleich bis auf die Knochen blamiert? Da habe ich es wohl nicht besser verdient, als auf die Folter gespannt zu werden und muß nun ruhig dulden, wo mein Herz zu zerspringen droht.'
Laut sprach sie aber: "Liebster, nichts gibt es zu bedenken, was ich nicht bereits bedacht hätte, längst bin ich schon dein. Ich werde alles tun, was du auch verlangen magst, nur um bei dir zu sein. Ich will nichts weiter, als mit dir zusammen zu sein. Ich fordere nicht, daß du hier bleibst, wenn du nicht magst. Ich werde dir folgen, wohin auch immer du dich wenden magst, will alles überstehen, nur um mit dir zusammenzusein. Ich weiß, ein wenig Qual habe ich in meiner Ungeduld wohl verdient, aber ich flehe dich an, gnädig mit mir und meinem bebenden Herzen zu sein! Bitte, bitte weise mich nicht ab! Meine Liebe gehört allein dir!"

Paul streichelte sanft über ihre Wange und erwiderte: "Auch meine Liebe gehört allein dir. Um mit dir zusammenzusein, will ich wohl auch alles dulden und dir folgen, wenn du es verlangst. Darum mußt du nicht fürchten. Dich zu kennen, dich zu lieben, bei dir zu sein, bedeutet mir alles. Ich sehe, deine Aufgaben sind hier, hier ist dein Platz, du kannst hier nicht fort. So liegt es also bei mir, dir zu folgen, es steht mir nicht zu, dich zu quälen und von hier fortzudrängen."

Gundula versicherte: "Nein, willst du zurück auf dein Gut, komme ich mit, ich bin bereit dazu, die Dinge hier werden auch ohne mich vorangehen, müssen ohne mich vorangehen. Ich bin bereit, dir zu folgen, alles aufzugeben, nur um bei dir zu sein. Doch wenn du wirklich hierbleiben willst, so wird es uns immer noch möglich sein, wenigstens gelegentlich auf das Land zu ziehen, auszuspannen und eine Pause zu genießen."

Paul nickte: "In dieser Hinsicht werden wir uns also sicherlich einig werden. Und doch - was weißt du über mich? Was weißt du eigentlich, wem du da einen Antrag machst. Ich bin sicherlich nicht der große, tapfere Held. Du warst in Not. Dir zu helfen, war nur angemessen und selbstverständlich, dich heimzubringen keine große Tat, hast du doch im Grunde alle Halunken selbst in die Flucht geschlagen. Ich bin nicht so großartig, wie du mich siehst, nicht der strahlende Retter, nicht einmal der einfache, ruhige Mann auf einem Gut, du weißt nichts über mich! Nichts über meine Vergangenheit."

Gundula aber schaute ihn etwas erschrocken an, schüttelte den Kopf: "Daß du eine Vergangenheit hast, die du nicht gerne offenbaren willst, ist mir längst klar, aber ich weiß, wer du jetzt bist und diesem Mann habe ich einen Antrag gemacht, diesem Mann vertraue ich, was gewesen ist, können wir nicht ändern, damit müssen wir leben. Aber unsere Zukunft bestimmt sich daraus, wer wir heute sind, mag uns auch die Erfahrung aus der Vergangenheit ein Stück weit leiten, so entscheiden wir doch jetzt frei, was wir tun. Natürlich weiß ich nicht alles von dir und hoffe noch so manches Geheimnis über dich und mich gemeinsam zu ergründen, doch weiß ich genug über dich, um mir sicher zu sein, daß ich dies mit dir tun will und mit keinem anderen. Ich will mit dem Paul zusammensein, der du heute bist, hier und jetzt, nicht mit dem, der du in der Vergangenheit gewesen sein magst."

Paul schwieg einen Moment und dachte nach, Gundula hätte zerspringen mögen, so brodelte die schiere Aufregung in ihr, aber äußerlich blieb sie ruhig und hielt die Hände in denen des Geliebten, zitterte dabei nur etwas und schwieg, ließ ihm Raum und Zeit zum Denken. In die Stille im Turmzimmer drang nur leise von unten durch die offene Balkontür das geschäftige Treiben am Hofe.

Paul sprach daraufhin sehr leise und ruhig: "So muß ich dir meine Geschichte erzählen. Nur so kannst du dir selbst ein Bild machen. Dann aber sollst du erneut und in Ruhe entscheiden, ob du den Antrag zurücknehmen willst oder nicht."

Gundula nickte einverstanden, sie spürte, Paul mochte sein Geheimnis nicht länger allein in sich bergen, es mußte heraus. Und sie war bereits seine Frau, sie gehörte bereits zu ihm, also mußte sie ihm Beistand, Schutz und Geborgenheit geben, einen sicheren Platz, um sich der vermutlich bösen Vergangenheit in Bractland zu stellen. Dort mußte sein Geheimnis liegen, das war klar. Und wenn es so schwer wog, mußte sie diese Last mit ihrem Liebsten teilen, damit sie gemeinsam glücklich sein konnten oder wenigstens werden. Sie schluckte und meinte ernst: "Natürlich darfst und sollst du deine Geschichte sogleich erzählen, ich bin bei dir, jetzt und auch noch danach. Ich gehöre zu dir und werde dein Leid mit dir teilen. Ich bin für dich da und höre zu. Doch was immer es ist, nichts wird mich dazu bringen, meinen Antrag zurückzunehmen. Aber laß uns zum Sofa gehen und es uns bequem machen."
Damit führte sie ihn zu einem komfortablen, gemütlichen Sofa, ließ Paul sich setzen, setzte sich daneben, streichelte seine Wange und bat ihn, sich zu legen, seinen Kopf in ihren Schoß. Das tat er. Dann begann er seine Geschichte zu erzählen. Er faßte sich eigentlich recht kurz, doch in ihm lebten viele Ereignisse wieder auf, daß es erschien, als müßte es viele Stunden dauern. Und während er erzählte, fuhr sie mit den Fingern durch seine Haare oder zärtlich über seinen Kopf.

Pauls Geschichte

Paul war der drittgeborene Prinz von Bractland. Seine Eltern hatten drei Kinder, alles drei also Söhne. Die Verbindung seiner Eltern war eine politische Ehe, aus diplomatischen Erwägungen beschlossen. Besonders gut hatten sich die beiden nicht verstanden. Während seine Mutter eine sanftmütige, großzügige Frau war, war sein Vater eher ein starker Kämpfer, aufbrausend, cholerisch und auch gewalttätig und rücksichtslos, welcher mit starker Hand regierte.

Anfangs arrangierten sich die beiden wohl noch ganz gut, kamen aber in ihrer Beziehung eigentlich nie über die offiziell notwendigen Kontakte hinaus. Aus diesen folgten immerhin schnell die beiden ersten Prinzen, Zwillinge von etwas unterschiedlichem Aussehen, welche die Mutter gesund und stark gebar. Schnell entwickelten sich die beiden zu den absoluten Lieblingen des Vaters, welcher stark Einfluß auf ihre Erziehung zu harten Burschen, Kämpfern nahm, während er den Einfluß der Mutter möglichst zurückzudrängen suchte. Das führte dann wohl dazu, daß sich die beiden noch weiter entfremdeten, sich zunehmend stritten.

Im Anschluß an einen Streit kam es dann zur Zeugung von Paul, was dieser nur später bei einem weiteren Streit seiner Eltern halb mitbekommen hatte, von daher konnte er nicht genau sagen, ob das noch einvernehmlich passierte oder als ein Akt der Dominanz seines Vaters. So oder so behandelte dieser seine Mutter schlecht und es ging ihr nicht gut, die Schwangerschaft verlief problematisch. Sie lag wohl oft und lange krank im Bett. Vermutlich auch deswegen, vielleicht auch weil Paul es intuitiv gar nicht so eilig hatte, von der schützenden Umgebung in dieses Umfeld hinauszugelangen, dauerte die Schwangerschaft dann deutlich über die Zeit, wonach es dann irgendwann doch endlich zu einer dramatischen Geburt kam. Mutter und Kind ging es nicht gut, obwohl Paul länger gebraucht hatte, als die allermeisten Kinder, war er ein eher zartes Kind, welches zunächst recht schwach war. Auch seine Mutter erholte sich nur langsam. Aber das Band zwischen beiden war stark und Paul blieb so vor allem bei ihr und in den folgenden Jahren hatte seine Mutter viel stärkeren Einfluß auf ihn als der Vater, der diesen Sohn von der ersten Minute an eher enttäuschend fand.

Jedenfalls erholten sich Mutter und Sohn allmählich, mit dem Vater hatten sie kaum noch zu tun, dessen Interessen hinsichtlich der Familie konzentrierten sich auf die beiden anderen Prinzen. Der Vater hielt sich dann wohl auch Mätressen. Ansonsten hielt sich alles noch in der Waage und im halbwegs zivilisierten Bereich.

Paul war schon in einem Alter, wo er bereits kräftig lernte, bereits lesen, schreiben und rechnen konnte, von seiner Mutter für Literatur und Wissen interessiert wurde, da brach im Land eine geheimnisvolle Krankheit los, die viele Menschen dahinraffte. Während sein Vater verschreckt und recht hilflos darauf reagierte, weil er gegen keinen sichtbaren Feind in den Krieg ziehen konnte, versuchte es seine Mutter mit praktischer Hilfe und Wissenschaft. Sie half, wo sie konnte, trieb Ärzte und Forscher an, organisierte und brachte Menschen zusammen, half und organisierte auch bei der Krankenversorgung, während die Ausmaße der Krankheit immer bedrohlicher wurden. Längst hatte sein Vater den betroffenen Bereich seines Reichs abgeschottet, zusätzlich auch noch auf das Strengste sein Schloß. So war Pauls Mutter schnell getrennt von ihrer Familie und auch von Paul, der im Schloß lebte und keinen Kontakt zu seiner Mutter mehr haben durfte.

Endlich machten die Forscher Fortschritte, entwickelten eine Impfung, kämpften aber immer noch vergeblich darum, Erkrankte zu heilen, bei denen es eine hohe Todesrate gab. Brauchbare Mittel fand man erst, als auch Pauls Mutter schon erkrankt war. Sie wurde ein Opfer der Krankheit, während sie mit ihren Aktivitäten viele Menschen gerettet hatte, vermutlich auch die Menschen auf dem Schloß einschließlich ihrer Familie, denn die Quarantäne-Maßnahmen von Pauls Vater erwiesen sich als durchlässig und die Krankheit hatte sich bereits unaufhaltsam weiter ausgebreitet. Spät, aber nicht zu spät kam die Heilung für den Rest des Volkes. Und so wurde die Krankheit letztlich mit großen Opfern besiegt.

Ohne die sanfte Königin aber verfinsterte sich das Gemüt des Königs immer mehr. Der Regierungsstil von Pauls Vater wurde immer brutaler, er unterdrückte und preßte das Volk aus, terrorisierte auch die höheren Stände und den Adel. Auch Pauls Erziehung änderte sich, wie seine Brüder sollte er mehr zu kämpfen lernen, blieb aber auch der Literatur und den Wissenschaften treu, was sein Vater zwar unmännlich fand, aber nicht abzustellen vermochte. Aber seinen dritten Sohn sah er noch immer kritisch, obgleich dieser sich eigentlich gut entwickelt hatte und durch sein Wissen eigentlich wohl mehr für das Reich hätte tun können als seine beiden Brüder, die in ihrem Verhalten grob und unbarmherzig waren, beinahe wie der Vater.

Seine beiden älteren Söhne waren nun bereits im jugendlichen, pubertierenden Alter, da begann er von den höheren Familien die Töchter einzufordern, welche er den beiden älteren Söhnen zum 'Probieren' oder 'Ausprobieren' ließ. Die Mädchen wurden nicht direkt gezwungen, wollten die Eltern aber Besitz, Stand und Position behalten, so war es besser, die Mädchen stellten sich zur Verfügung. Besonders betroffen waren Familien, denen er besonders mißtraute, welche so auch ihren unbedingten Gehorsam gegenüber dem König unter Beweis stellten mußten. Da die beiden Prinzen recht wild und grob waren, kann man sich vorstellen, wie schlimm dies für die betroffenen jungen Frauen war, wobei die Angelegenheit ohnehin von längerer Dauer war, bei welcher die jungen Frauen schlichtweg verkonsumiert wurden. 'Benutzen' oder 'Mißbrauchen' waren sicherlich passendere Begriffe als die des offiziellen Sprachgebrauchs.

Da es nur um das 'Probieren' und Erniedrigen ging, sorgte man dafür, daß diese nicht schwanger wurden, um keine Ansprüche stellen zu können, denn ein Kind von einem Prinzen wäre relevant für die Thronfolge gewesen. Da die beiden Brüder häufiges Interesse zeigten und vom Vater auch ermuntert wurden, ihre Bedürfnisse auszuleben, sie aber nicht besonders rücksichtsvoll waren und nicht besonders sorgsam, geschah das wohl doch ab und an, daß eine schwanger wurde, dann verschwand dieses Mädchen irgendwo im Schloß. Und kam sie nach Wochen wieder zum Vorschein, war sie körperlich und psychisch verändert und nicht mehr schwanger, würde es wohl auch nie wieder werden.

Jeder der Brüder hatte seine eigenen Kandidatinnen, da wurde schon strikt getrennt, auch um Streit zu vermeiden. Ansonsten war auch der König nicht so kleinlich, hielt sich Mätressen und griff auch ab und an mal beim Personal zu. Auch hier wurde dafür gesorgt, daß keine aufgrund einer Schwangerschaft Ansprüche stellen sollte.

Irgendwann war auch Paul alt genug und sollte sein erstes Mädchen zum 'Probieren' bekommen. Es gab Personal, welches für den Vater genau beobachten mußte, so wußte dieser recht schnell von der einsetzenden Pubertät seines Sohnes und bestand darauf, zu vollziehen, wozu er nun körperlich in de Lage war. Er aber fand es widerlich, wie seine Brüder mit den jungen Frauen umgingen und wollte das nicht tun. Der Vater schimpfte ihn einen Versager und Schwächling. Er bestand darauf, daß Paul zeigen sollte, daß er ein Mann sei. Paul fand eigentlich nicht, daß es besonders männlich oder menschlich sei, seine Mitmenschen so respektlos und erniedrigend zu behandeln. Zur Drohung ließ sein Vater dann noch ein Mädchen vorführen, welches gerade all die Qualen hinter sich hatte, die auf eine Schwängerung durch einen seiner Brüder unvermeidlich folgte. Und er meinte, das würde mit seinen passieren, wenn er kein Interesse zeige. Er verlange nicht von ihm, alle zu nehmen, die im angeboten würden, doch sei keine, ein oder zwei deutlich zu wenig, er solle also nicht zu wählerisch sein, denn er werde nicht so viele wieder einfach so heimschicken. Das sei nicht nur zum Vergnügen, sondern um das Adelspack und die einflußreichen Leute im Reich unter Kontrolle zu behalten. Die Erwartung war dabei schon, daß Paul seine Bedürfnisse an diesen Mädchen vollständig abarbeitete, statt zu entsagen oder sich zurückzuhalten.

Der Vater wußte schon, womit er seinen Sohn unter Druck setzen konnte, er machte ihm unmißverständlich klar, wie schlecht es den Mädchen ergehen würde, wenn er sich weigern würde, sie müßten für sein Versagen, seine Weigerung zahlen, denn man konnte es ja auch so sehen, daß auch diese versagten, wenn er keine Lust auf sie hatte. Paul hatte Angst um die jungen Frauen und stimmte widerwillig zu. Seine behandelte er immerhin gut, bemühte sich um sie und kümmerte sich, ließ sie organisieren, um ungünstige Zeitpunkte für ein Zusammensein zu vermeiden. Und wenn sein Vater bei einer neuen darauf bestand, es sofort mit ihr zu tun, so hatte Paul Mittel besorgt, um das Risiko einer Schwangerschaft zu minimieren. So wurden seine Frauen jedenfalls nicht schwanger und verschwanden nicht, um dann irgendwann wieder als Wracks aufzutauchen. Unter den gegebenen Umständen ging es ihnen ganz gut, obwohl Paul nichts lieber getan hätte, als sie wieder wohlbehalten heimzuschicken, denn lieben tat er keine einzige von ihnen. Keine Nacht aber verbrachte er mehr allein und keine zwei aufeinander folgenden mit derselben jungen Frau. Ein paar entwickelten eher Interesse aneinander und da sorgte er dafür, daß sein Vater das nicht erfuhr, denn dieser wäre ausgerastet bei der Vorstellung, daß sein Sohn nicht einmal seinen Harem im Griff hatte, daß die Mädchen es wagten, so etwas zu tun. Paul hatte nichts dagegen, und den Mädchen, denen das lag, denen ging es so recht gut. Mit einigen ging es besser, wenn sie nicht allein bei ihm waren, anderen wäre weitere Gesellschaft unangenehm gewesen. So ließ Paul die Frauen die Angelegenheit so möglichst passend organisieren, auch damit sie sich nicht so ausgeliefert fühlten. Es gab auch Frauen, die von vorne herein Lust auf ihn hatten und Erfahrungen machen wollten, nur nicht unbedingt in solch einen Harem. Andere kamen im Laufe der Aktivitäten immerhin auf den Geschmack, auch weil Paul sich um sie bemühte. Dann gab es drei andere, die sich besser als die anderen mit der Situation arrangierten. Diese hatten Interesse daran, mit Paul zusammenzusein, einzeln, aber auch zu zweit oder zu dritt, aus Vergnügen, nicht aus Liebe. Auf jene, die gern mit ihm zusammenwaren, konnte Paul sich gut einlassen, so daß die anderen entlastet waren. Die drei besonders stark interessierten jungen Damen stellten sich als Pauls Favoritinnen dar, weswegen Paul mit den anderen nur noch zusammenkommen mußte, weil sein Vater auf gelegentlichen Aktivitäten bestand, um den Druck auf die Familien aufrecht zu erhalten.

Meist teilte der Vater die Frauen zu. Nach welchen Kriterien, war nicht erkennbar. Seine Brüder konnten jedenfalls leichter mal eine ablehnen, Paul mußte da schon aufpassen und geschickt begründen, wobei gegenüber seinem Vater eindeutig Gründe vorzuschieben waren, die ihn in seinen Augen männlicher erscheinen ließen. Anderseits mußte er aber auch drauf achten, daß die Ablehnung so formuliert war, daß die Mädchen dann auch wieder gesund nach Hause geschickt wurden.

Bei allen würdelosen Behandlungen kamen dann noch jene jungen Frauen am besten davon, die der König nicht akzeptabel fand, er lachte sie aus, lästerte darüber, was er mangelhaft fand, gab ihnen einen Tritt in den Hintern und sie konnten verschwinden, meist mußten aber ihre Familien irgendwie für 'besseren' Ersatz sorgen.

Unterdessen hatte man für seine beiden Brüder Frauen gefunden, auch diese Verbindungen galten rein der Bündnispolitik. Seinen Schwägerinnen ging es nicht gut mit den groben Brüdern. Paul fand sie eigentlich ganz in Ordnung und bedauerte ihr Schicksal, wagte aber auch hier nicht, gegen die brutalen, menschenunwürdigen Umstände im Schloß vorzugehen. Er hatte Angst, daß all diese Frauen ein katastrophales Schicksal haben würden, wenn der Zorn des Königs über sie käme. Die beiden Schwägerinnen waren bald schon schwanger - und blieben es natürlich auch, statt zu verschwinden, denn sie waren ja dazu ins Schloß gebracht worden. Seine Brüder kümmerten sich nicht sonderlich um sie, denn ein jeder hatte ja noch seinen Harem, um sich zu vergnügen.

Die Zustände aber brachten die höheren Stände mehr und mehr auf, hätte man vielleicht noch die widerliche Steuerabgabe in Form ihrer Töchter akzeptiert, so waren auch sonst die Steuern hoch, denn auch hier wie beim gesamten Volk preßte der König mit seinen Eintreibern gnadenlos aus. Waren die Ernten zu niedrig, gab es in einigen Regionen Hunger, das kümmerte den König wenig, Hauptsache es war genug in der Staatskasse, um das viele Militär zu finanzieren und das teure Schloß.

Und dann kam eines Tages der Putsch. Das waren keine Leute, deren Töchter im Schloß gehalten wurden, sondern welche, die einfach die Nase voll hatten und den Hunger und das Elend nicht mehr ertragen konnten. Es begannen Kämpfe. Und das entwickelte sich nicht gut - letztlich für keine Seite. Immer mehr Menschen standen auf. Auch beim Militär gab es Auflösungsprozesse, denn insbesondere, aber nicht nur die einfachen Soldaten hatten auch notleidende Verwandte. Offizieren, die sich wohl schon Hoffnungen auf diese oder jene Braut gemacht hatte, sahen diese ins Schloß gezwungen und wenige davon erst nach Monaten verstört und verbittert wieder. Es kochte plötzlich im ganzen Land über. Hatte der König das Land bislang wie einen Dampfkochtopf unter Druck regiert, so explodierte die Lage nun im Überdruck, weil es kein Ventil mehr gab.

Als man schließlich das Schloß angriff, konnte Paul die ihm 'anvertrauten' jungen Frauen gerade noch hinausschleusen und auf die Reise zu ihren Verwandten schicken. Ihr weiteres Schicksal kannte er nicht, hoffte aber, daß sie dort gut ankamen und gut aufgenommen wurden. Paare, die sich gefunden hatten, wollte wohl auch zusammenbleiben. In all dem Chaos würde dazu niemand mehr etwas sagen. Paul war sich natürlich nicht sicher, wie der Kampf um das Schloß ausgehen würde. Wenn sein Vater doch siegte, müßte er die Verantwortung dafür übernehmen, daß seine Mädchen fort waren, aber das war immer noch besser, als sie unter diesen Umständen im Schloß zu behalten. Er würde sich etwas einfallen lassen - und wenn sich die Lage beruhigte, würde man sie wohl ohnehin zurückschicken. Zwar wäre er dann einmal mehr der Versager, aber das wollte er schon in Kauf nehmen, nicht aber, daß die jungen Frauen im Schloß bei solch einem Putsch massakriert wurden, nur weil man sie an diesen elenden Ort gezwungen hatte. Zu den jungen Frauen seiner Brüder hatte er natürlich keinen Kontakt und seine Schwägerinnen waren längst irgendwo im Schloß unter Bewachung gestellt worden, weil der König und die anderen beiden Prinzen natürlich davon ausgingen, dies alles als kleinen Zwischenfall problemlos zu überstehen. Paul war sich nicht so sicher. In ihrem Wahn hatten die drei längst kein realistisches Bild von ihrem Reich mehr.

Paul aber konnte nicht einfach gehen, mußte an der Seite seiner Brüder kämpfen, denn ihn hätte man draußen nicht akzeptiert. Sie wollten die brutale Familie ein für alle Male auslöschen. Trotz viel Militär im Schloß hatte man es gewagt und griff immer weiter an. Es gab auf beiden Seiten viele Tote. Von der Königsfamilie erwischte es zuerst einen seiner Brüder, der schwer verletzt wurde. Paul war einstweilen an einer etwas ruhigeren Stelle eingesetzt. Eigentlich wollte er nicht kämpfen, hatte aber keine andere Wahl, weil man ihn angriff. Er bemühte sich jedenfalls, eher abzuwehren und vermied es so, Angreifer direkt zu töten. Die Soldaten an seiner Stellung waren natürlich weniger zimperlich, so wurde alles schnell zu einem blutigen Gemetzel grauenhaften Ausmaßes. Schnell wurde aber klar, daß man das Schloß nicht würde halten können. Es war nicht eingerichtet, um derartigen Angriffen lange standzuhalten.

Man hörte Berichte von fatalen Verlusten, auch der König war bereits verletzt worden. In einer Kampfpause erkannte Paul einen Arzt, der mit seiner Mutter befreundet gewesen war, welcher sich nun um die Verwundeten kümmerte. Obwohl schon durch den Kampf sehr erschöpft, half Paul diesem. Dieser erkannte auch ihn. Als plötzlich die Nachricht kam, daß der Posten von König und dem einen, bislang noch unverletzten Prinzen gerade überrannt wurde, bot der Arzt Paul Hilfe an, weil er ihn aufgrund der Freundschaft mit seiner Mutter für einen guten Burschen hielt. Paul wußte, das Schloß war verloren und sie würden ihn umbringen, wenn sie ihn fänden, König und Brüder waren vermutlich schon tot. So willigte er ein. Schnell tauschten sie die Kleider mit einem toten Bediensteten ähnlicher Statur, welchem der Kopf weggeschossen worden war. Dann verhalf der Arzt Paul zur Flucht praktisch in letzter Minute.

Paul kam raus aus dem Schloß und schlich sich erst einmal in ein Verwaltungsgebäude in der Nähe. Dies war verlassen und bislang nicht gestürmt worden. Er besorgte sich Ausweise und Urkunden, schrieb auch jene zu dem Gut um, wo er dann später Gundula kennengelernt hatte. Auf diesem Gut hatte er in besseren Tagen als Kind mit seiner Mutter die Sommer verbracht, es war in Vergessenheit geraten und ihm erst wieder in Erinnerung gekommen, weil er einige Tage zuvor durch einen Brief erfahren hatte, daß der alte Verwalter erkrankt worden war. So reifte sein Plan, auf dieses Gut zu fliehen.

Es dauerte Tage, bis er aus der Stadt war und was er über das Schicksal im Schloß erfuhr, war grauenhaft. Das Schloß wurde gestürmt und viele Verteidiger darin umgebracht. Es hieß gar, den Nachwuchs der Prinzen habe man gleich in den Bäuchen ihrer noch lebendigen Mütter aufgespießt, König, Prinzen und auch jene Leiche, die man tatsächlich für ihn hielt, schleppte man auf den Hof und verbrannte alle, ohne sich zuvor die Mühe zu machen, den noch Lebenden ein gnädigeres schnelles Ende zu bereiten. Unten den Opfern waren auch die Mätressen des Königs und alle jungen Frauen, die in die Harems seiner Brüder gedrängt worden waren.

War man sich zunächst in Bractland noch ziemlich einig, gegen die Königsfamilie vorzugehen, gruppierte man sich nun um und viele Gruppen begannen, sich gegenseitig zu bekämpfen, mehr oder weniger gegeneinander zu morden und zu plündern. Alles in allem artete das in einem grauenhaften Massenmord aus, das Chaos nahm immer weiter zu.

Paul aber war es unter Mühe gelungen, in die Region Wrec zu flüchten, die sich erfolgreich zur Zeit des Putsches abgespalten hatte und erreichte so das Gut. Der Verwalter schien sich etwas erholt zu haben, er kannte ihn noch aus Kindertagen und hatte ihn damals schon sehr gemocht, er hatte ihm schon damals viel gezeigt, war nun sehr erfreut, den bereits Totgelaubten wohlbehalten wiederzusehen und half ihm, sich als neuer Eigentümer bekannt zu machen. Paul regelte das mit der drastischen Senkung der Abgaben auf seinem Gut sofort und ermöglichte in der Krise auch eine Übergangslösung, um den Bauern möglichst gar nicht zur Last zu fallen. Da man ohnehin nicht genau wußte, wem genau das Gut eigentlich gehört hatte, akzeptierte man ihn und seine erfundene Geschichte. Er aber lernte schnell von dem Verwalter die notwendigen Dinge über die Technik und den Betrieb und die Verwaltung. Der Verwalter aber verstarb leider eine Weile, bevor Gundula auf dem Gut eingetroffen war.

Kein Held

Gundula hatte die ganze Erzählung über geschwiegen, war ratlos und hilflos, denn sie spürte, wie ihr Liebster bei dieser Erzählung litt und immer wieder unterbrach, um die Tränen zurückzuhalten. Ganz so arg hatte sie das nun doch nicht erwartet und fuhr ganz automatisch tröstend durch sein Haar und über seinen Arm. Als Paul mit der Geschichte zuende war, drehte er seinen Kopf zur Seite und drückte sein Gesicht gegen ihren Bauch und sie hielt seinen Kopf wie das eines kleinen Kindes. Sie wußte nichts zu sagen, spürte, wie er sie jetzt brauchte, aber sie wußte nicht, was tun, hielt ihn einfach nur.

Aber Paul erholte sich bemerkenswert schnell, erhob sich und setzte sich aufrecht neben sie und sprach: "Du hast es gehört, sicher also kein Held. Einfach der falsche Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist einfach nur Pech. Mein Leben ist verkorkst. Das kann ich nicht mehr ändern, ich dachte, dort auf dem Gut hätte ich meine Ruhe. Aber es kam natürlich immer wieder zu Erinnerungen. Als du aufgetaucht bist, dachte ich, alles könnte anders werden, aber wer bin ich schon, daß ich alles ändern könnte. Vermutlich bin ich nicht viel anders als mein Vater und meine Brüder gewesen sind. Ich war als Kind sehr jähzornig und wohl auch sadistisch, aber meine Mutter war sehr geduldig und half mir, ruhiger, ausgeglichener zu werden. Ich weiß nicht, wie sie das gemacht hat, aber tief in mir lauert es immer noch. Ich wollte nie kämpfen, um diese Seite nicht in mir zu wecken, aber als meine Mutter starb, verblaßte ihr Einfluß. Wie ich erzählt habe, ich wollte das mit den Frauen nicht. Aber bei jeder neuen habe ich auch den sadistischen Spaß gefühlt, sie in Besitz zu nehmen und habe mich gleichzeitig dafür geschämt. Gleichwohl habe ich es genossen, sie verfügbar zu haben, um mich zu befriedigen. Die unmittelbare Befriedigung meiner Bedürfnisse wurde zur Selbstverständlichkeit, die ich auch genoß wie das tägliche Essen und Trinken. Ich wollte das aus meinem Hirn brennen, aber ich schaffte es nur, daß sie gerade so überlebten, als die Katastrophe nahte. Ich stand auf der falschen Seite und bin geflohen, als das Volk Hilfe gebraucht hat."

Gundula widersprach: "Dein Volk hätte dich umgebracht, zu fliehen, war das Beste, was du tun konntest. Und was jene jungen Frauen betrifft - du warst doch fast selbst noch ein Kind. Dein Vater hat dich erpreßt. Es gab nur zwei falsche Entscheidungen. Zwar wärst du nicht verantwortlich für das Schicksal der Mädchen gewesen, wenn du dich geweigert hättest, allein dein Vater wäre das gewesen. Aber was hätte es den Mädchen geholfen? Du hast sie so gut behandelt, wie es dir möglich war und hast sie schließlich gerettet. Das ist allerhand für einen armen Burschen in solch einer Situation. Es zählt doch für die Mädchen, was du getan hast, nicht was du dabei gedacht oder empfunden hast. Und nachdem, was du erzählt hast, hast du wohl das Beste getan, was unter den Umständen möglich war."

Paul ging darauf nicht direkt ein: "Ich hätte mich wohl früher wehren müssen. Ich hätte nicht einfach so zusehen dürfen, als mein Vater begann, diese Mädchen von ihren Familien abzupressen."
Gundula meinte: "Aber da warst du doch noch ein Junge, ein Kind, als das angefangen haben muß, deine Brüder sind doch ein paar Jahre älter. Ich kann mir nur nicht erklären, wie die Familien das haben zulassen können."
Paul schaute sie an: "Wie bei den Ehen, die geschlossen werden, um Bündnisse zu besiegeln, Mittel zum Zweck. Keine der jungen Frauen hat sich direkt geweigert, mit mir zusammenzusein, keine habe ich mit Gewalt genommen, aber es war doch immer ganz klar, daß keine aus eigenen Antrieb zu mir gekommen war. Auch meine Brüder sind ja diese Zweckehen eingegangen, weil Vater das so arrangiert hatte mit zwei anderen Königshäusern, um Geschäftsbeziehungen zwischen den Reichen zu verbessern. Du bist eine Prinzessin, ist dir das Konzept solcher Ehen nicht bekannt?"
Gundula antwortete: "Doch das ist mir bekannt."
Paul fragte sie: "Wenn es notwendig gewesen wäre, um die Menschen deines Reiches, Freunde oder Verwandte zu retten, wärst du eine solche Ehe eingegangen, um einen Krieg abzuwenden? Um Gewalt und Tod zu vermeiden?"
Gundula nickte: "Es kommt wohl auf den jeweiligen konkreten Fall an, aus fadenscheinigen Gründen würde ich mich sicher weigern und auf mein Recht pochen, eigene Entscheidungen über mein Leben zu treffen. Allerdings denke ich auch, es gibt wirklich Situationen, wo man eine Pflicht, eine Verantwortung hat und das eigene Wohl dem der vielen anderen Menschen unterordnen muß. Und dann hätte ich es wohl getan. Die Gründe aber die du genannt hast, nein, die rechtfertigen dies nicht. Aber wir wissen ja nicht, womit dein Vater gedroht hat, welche Macht er gegenüber denen hatte, welche ihre Töchter zum einen für die Zweckehe hergaben, aber auch die anderen für dieses widerwärtige Treiben, welches dein Vater erpreßt hat."
Paul nickte. Dann schlug er vor: "Falls du deinen Antrag nicht gleich zurücknehmen willst, so sollten wir bis Morgen warten. So hast du Zeit, in aller Ruhe über alles nachzudenken."
Gundula aber versicherte nur: "Mein Wort gilt. Ich nehme nichts zurück. Du bist der, den ich will. Ich weiß, ich kann dir vertrauen. Und wenn solche Gedanken in dir sind, so hast du mich doch zärtlich und liebevoll umsorgt. Ich vertraue dir. Es ist nichts falsch daran, wie du dich mir gegenüber verhältst. Du bist gut, kein schlechter Mensch. Du bist ruhig und bedacht."
Paul zog sie nur vorsichtig an sich, umarmte sie. Sie aber küßte ihn zart auf die Wange. Paul sprach: "Also Morgen!"
Gundula nickte: "Gut, bis Morgen hast auch du Zeit. Ich kann verstehen, daß auch du nach der Geschichte Zeit brauchst."

Sie saßen noch eine Weile, bis es Zeit war, hinunterzugehen. Auch heute waren wieder Gäste zum Abend geladen. Aber Gundula organisierte es so, daß sie diesen Abend mehr Ruhe hatten. So gab es nur einige Gespräche, doch es wurde trotzdem spät, die Gespräche waren interessant und lenkten ab.

Auch in dieser Nacht kratzte Gundula wieder an der verborgene Tür und Paul ließ sie herein. Sie meinte: "Ich hoffe es ist in Ordnung, daß ich trotz der verordneten Denkpause gekommen bin?" Paul umarmte sie und meinte: "Es ist gut, daß du da bist, ich glaube, ohne deine Nähe, Wärme und Geborgenheit hätte ich die ganze Nacht nur gegrübelt und hätte nicht einschlafen können."

So schmiegten sie sich auch diese Nacht nur eng aneinander und bald schon schlief Gundula ein, dann auch Paul.

Stil: 0  1. 2. 3  4  N  D