Der Prinz und der Gloeckner
Gedichte

Das unentdeckte Verbrechen

(2018-12-06)

Der Tag geht unter
Die Nacht erwacht
Vage Wege schreiten zaghaft
noch
Wo niemand noch je
geschritten ist
Das Glitzern des Zweifelns
lauert im Gebüsch
gleich dem
drohend zähnefletschenden Gänseblümchen
Bald graut dem Morgen wieder
Alles geruht zu erwachen
Niemand hat gehört, hat gesehen
was geschah
am Wege
weit jenseits der Bäche!
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