Der Prinz und der Gloeckner
Kunstgalerie

Ausstellung: Pendel...

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Mit jedem Pendelschlag wird ein kleines bißchen Zeit aus unserem Leben herausgeschnitten - wozu wir sie nutzen, ob für uns persönlich sinnvoll oder nicht, obliegt jedem selbst.

Beschreibung der Bildtypen

Der klassische Pendel ist eigentlich ein Gewicht, welches an einem drehbar gelagerten Pendelarm oder auch an einer einfachen Schnur hängt. Wird nun die Bewegung in der Ebene senkrecht zur Richtung des Pendelarms in der Ruhelage betrachtet, erhählt man näherungsweise die Bewegung eines zweidimensionalen harmonischen Oszillators, um den es hier eigentlich geht. Der bei realen, nicht getriebenen Oszillatoren nahezu unvermeidlich auffallende Einfluß der Reibung wird hier in dieser idealisierten Darstellung nicht betrachtet.

Typ 1: Bunt gefüllte Kreise bewegen sich als zweidimensionale harmonische Oszillatoren mit verschiedener Periode um den Bildmittelpunkt.

Typ 2: Ein bunt gefüllter Kreis als zweidimensionaler harmonischer Oszillator pendelt mit zufällig gewählten Startparametern und Periode um den Bildmittelpunkt. Die Trajektorie kann verfolgt werden, weil um kurze Zeit verzögert der Oszillator mit ansonsten gleichen Parametern nochmal gestartet wird. Für jeden Oszillator wird die Farbe geändert, welche sich zudem mit der Zeit langsam verändert.

Ergänzend zu Typ2 dreht sich bei Typ3 ähnlich wie beim Foucaultschen Pendel das Koordinatensystem der Oszillatoren langsam relativ zur Zeichenebene.

Die Dynamik kann in Typ4 verfolgt werden, weil einen Anteil der Periode verzögert der Oszillator mit ansonsten gleichen Parametern nochmal gestartet wird. Allerdings beziehen sich die gleichen Parameter auf das Koordinatensystem der Zeichenebene. Bei einem Foucaultschen Pendel entspräche das einem Start eines weiteren Pendels nach einigen Stunden.

Abweichend von Typ 2 werden bei Typ 5 weitere Oszillatoren mit geringfügig verlängerter Periode und ansonsten gleichen Parametern gleichzeitig gestartet. Bei Typ 6 wird zudem wieder das Koordinatensystem der Oszillatoren langsam relativ zur Zeichenebene gedreht. Bei Typ 7 hingegen ist die Drehung korreliert mit der jeweiligen Periode. Allerdings beziehen sich die Parameter auf das Koordinatensystem der Zeichenebene. Bei einem Foucaultschen Pendel entspräche das einem Start eines weiteren Pendels nach einigen Stunden an einen etwas anderen Ort.
Es kann das zeitliche Auseinanderlaufen der Oszillatoren beobachtet werden. Spannend sind auch zeitweise auftretende neue Ordnungsstrukturen bei längeren Laufzeiten von Stunden.

Typ 8: Ein bunt gefüllter Kreis als dreidimensionaler harmonischer Oszillator pendelt mit zufällig gewählten Startparametern und Periode um den Bildmittelpunkt. Die Trajektorie kann verfolgt werden, weil um kurze Zeit verzoegert der Oszillator mit ansonsten gleichen Parametern nochmal gestartet wird. Für jeden Oszillator wird die Farbe geändert, welche sich zudem mit der Zeit langsam verändert. Die Richtung senkrecht zur Zeichenebene wird repräsentiert durch eine Größenänderung der Kreise.

Typ 9: Ineinander verschachtelte harmonische Oszillatoren als schwingende Ellipsen.

Typ 10: Gekoppelter Oszillator - Bewegung in x- und y-Richtung sind miteinander gekoppelt.

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