Der Prinz und der Gloeckner
Kunstgalerie

Ausstellung: Kein QR-Code...

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Information, Kodierung, Dekoration und Exklusivität von Information. Sollte Information für alle sein oder doch nur für Privilegierte? QR-Code ist nur dekodierbar, wenn man dafür geeignete Programme und Geräte hat. Und es scheint zunehmend schick zu sein, solche Barrieren aufzubauen. Gut, machen wir uns über die Wichtigtuer lustig, machen wir unseren eigenen Cargo-Kult...

Beschreibung der Bildtypen

Cargo-Kult mit QR-Code. Ein quadratisches Zufallsmuster weist die auffälligen Markierungen eines QR-Codes auf, ist aber keiner. Das Muster wird allerdings auf mannigfaltige Weise manipuliert, animiert, um eine deutlichere Verfremdung zu erzielen.

Wem ist es nicht schon so gegangen, daß man ahnungslos und ratlos vor so einem dekorativen Muster gestanden hat und gern gewußt hätte, was das bedeutet, ohne aber ein passendes Lesegerät zu haben - besonders arg, wenn dann die Autoren auch noch vergessen haben, den Inhalt in Klartext daneben zu notieren, um ihn zugänglich zu machen. Noch schlimmer ist es natürlich, wenn der zugänglich Alternativtext absichtlich weggelassen wird, um 'modern' oder 'schick' zu wirken. Ohne Lesegerät weiß man natürlich nie, was da für Information drinsteckt und ob gegebenenfalls vorhandener Text eine Alternative darstellt oder zusätzliche Information.

Dies Muster hier egalisiert wieder - es bleibt nur ein Zufallsmuster mit ein paar Markierungen, also ist keine Information reingesteckt worden, durch Verwendung von SVG ist sie aber samt dieser Beschreibung zugänglich gemacht.

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