Der Prinz und der Gloeckner
Kunstgalerie

Ausstellung: Riß...

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Es geht ein Riß durch unsere Welt.
Es ist ein Loch in unserem Sein.
Doch der Schrecken liegt in der Bewußtwerdung, nicht in der Tatsache.

Beschreibung der Bilder

Die Illusion, der Pixelgraphik noch mehr Substanz zu verleihen, kann noch mehr gesteigert werden als bereits in der Ausstellung Schnitt geschehen. Dazu versuchen wir Risse darzustellen, entweder die Zeichenebene wird in Teile zerrissen oder es wird ein Loch hineingerissen, ein Stück herausgetrennt und etwas verschoben und verdreht ein wenig angehoben.

Anknüpfend an die Ausstellung Schnitt zeigen Typ1 und 2 Risse von oben nach unten beziehungsweise von links nach rechts. Bildtyp 3 zeigt ein in die Zeichenebene gerissenes Loch. Typ 4 zeigt dann das herausgerissene Stück. Typ 5 variiert die Struktur des Loches durch eine horizontale Spiegelung an der horizontalen Bildmitte einer horizontal ausgedehnten Struktur.
Bildtyp 6 geht wieder davon aus, daß aus der Zeichenebene ein Stück ungefähr aus der Mitte herausgerissen wird. Um die Illusion dieses Vorgangs bei einem Pixelbild jedoch zu betonen, wird das herausgerissene Stück vor dem Herausreißen um ein bißchen verschoben auf die Zeichenebene gemalt, so daß letztlich aus der bunten Zeichenebene und aus der gemalten andersfarbigen Struktur ein Teil fehlt, die insgesamt der gemalten Struktur entspricht.
Bei Typ 7 ist der Vorgang anders herum, erst wird gerissen, dann gemalt, so daß der Eindruck erweckt wird, der fehlende Teil liege einfach verschoben und verdreht teilweise auf der Zeichenebene, teilweise das gerissene Lock überdeckend.
Diese Illusion wird bei Typ 8 weiter verstärkt, indem die Farbe des herausgerissenen Stückes der Farbe der Zeichenebene nahezu angelichen wird und ein Schatten von diesem Teil auf die Zeichenebene zu fallen scheint. So sieht es aus, als schwebe das Teil knapp über dem Loch in der Ebene.

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